140 Jahre Tischlerhandwerk nach Mass
Zum 140-jährigen Bestehen blickt Gegusch auf eine bewegte Geschichte zurück. Heute verbindet die Tischlerei traditionelles Handwerk konsequent mit moderner Technologie. CNC-Technik ermöglicht präzise und effiziente Fertigung – doch auf der Werkbank liegen nach wie vor Stechbeitel, Holzhammer und Handhobel. Filigrane Handarbeit gehört hier ebenso zum Tischlerhandwerk wie moderne Technik.
Auch Reparatur und Restaurierung haben bei Gegusch einen hohen Stellenwert. Liebgewonnene Möbel und Erbstücke werden mit viel Akribie restauriert, Tischplatten ergänzt oder erneuert und denk- malgeschützte Möbel fachgerecht instand gesetzt. Gerade hier zeigt sich der Wert jahrzehntelanger handwerklicher Erfahrung. Für Martin Witt liegt ein wesentlicher Teil des Erfolgs darin, mit der Zeit zu gehen und zugleich das traditionelle Handwerk zu bewahren und weiterzugeben. Besonders wichtig ist ihm die Ausbildung junger Menschen. Mehr als 150 Mädchen und Jungen haben ihre Ausbildung inzwischen im Betrieb absolviert; zwei neue Auszubildende sind erst kürzlich hinzugekommen. Auch die regelmäßige Weiterbildung der Mitarbeiter gehört zum Selbstverständnis des Unternehmens.
Wie Tradition und Zukunft zusammenfinden, zeigt sich auch im Team: Neben dem langjährigen Tischlermeister Peer-Michael Schmidt verstärkt seit gut einem Jahr der junge Meister Julian Bartmann die Tischlerei. Er bringt frischen Schwung mit und verbindet hand-werkliches Können mit großer Computer- und Technikaffinität. Damit steht er beispielhaft für eine neue Generation im Tischlerhandwerk. Bei aller Entwicklung sind die Strukturen bei Gegusch bis heute klein und persönlich geblieben. Neben Martin Witt arbeitet auch seine Frau im Unternehmen, hinzu kommen 17 Mitarbeiter. Gemeinsam deckt das Team eine große Bandbreite ab: von Einrichtungen für Banken, Versicherungen, Arztpraxen und Ladengeschäfte über komplette Wohnungen bis hin zu individuellen Einzelanfertigungen.
Von der ersten Idee bis zur Montage: Bei der TISCHLEREI gegusch kommt alles aus einer Hand. Vielleicht liegt genau darin das Erfolgsrezept nach 140 Jahren: offen für Neues zu sein, ohne zu vergessen, was gutes Handwerk ausmacht.
Fachmännisch werden alte Fenster und Türen überarbeitet beziehungsweise erneuert







